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Trust me (not)

Trust me (not) ist der meistgespielte Modus im Spiel, und das liegt daran, dass er nichts mit Wissen zu tun hat. Es geht darum, wie überzeugend du lügen kannst – und wie gut du merkst, dass jemand anderes gerade lügt. Eine Person kennt die richtige Antwort auf eine Wissensfrage. Ihre Aufgabe ist es, drei Antworten zu erfinden, die genauso echt klingen.

Der Rundenablauf

  1. Eine Person wird zum Schreiber. Die Rolle wandert reihum, jede Person kommt gleich oft dran.
  2. Nur der Schreiber sieht die richtige Antwort. Alle anderen sehen bloss die Frage – zum Beispiel „Höchster Berg der Schweiz?" – und wissen, dass gleich etwas gelogen wird.
  3. 60 Sekunden zum Erfinden. Der Schreiber tippt drei falsche Antworten. Wer nichts abschickt, dessen begonnene Entwürfe werden beim Ablauf der Zeit automatisch übernommen.
  4. Vier Antworten, gemischt. Die echte und die drei erfundenen erscheinen in zufälliger Reihenfolge. Niemand sieht, welche welche ist.
  5. 25 Sekunden zum Abstimmen. Alle ausser dem Schreiber wählen die Antwort, die sie für richtig halten.
  6. Auflösung und Zug. Die echte Antwort wird aufgedeckt, dann ziehen die Figuren.

Die Punkte

SituationBewegung
Du triffst die richtige Antwort+2 Felder
Du fällst auf eine erfundene Antwort herein−1 Feld
Du stimmst gar nicht ab−1 Feld
Der Schreiber, pro getäuschter Person+1 Feld

Das ist der Kern des Modus: Der Schreiber gewinnt genau so viel, wie die anderen verlieren. Täuscht er alle sieben Mitspielenden, rückt er sieben Felder vor – ein Drittel des ganzen Bretts in einer einzigen Runde. Täuscht er niemanden, bleibt er stehen, während alle anderen an ihm vorbeiziehen.

Das Brett ist 20 Felder lang. Wer es erreicht, beendet die Partie sofort.

Was eine gute Lüge ausmacht

Die Versuchung ist gross, etwas völlig Abwegiges zu schreiben. Das funktioniert nie. Eine Antwort, die niemand ernst nimmt, verschenkt einen von drei Plätzen – und je weniger glaubwürdige Alternativen es gibt, desto einfacher wird die richtige zu erkennen.

Und wie erkennt man eine Lüge?

Die Antwort, die zu perfekt passt

Schreiber neigen dazu, ihre Erfindungen zu sehr an die Frage anzupassen. Wenn eine Option auffällig genau das ist, was man erwarten würde, ist sie oft gebaut worden.

Schreibfehler und Tippstil

Die echte Antwort kommt aus dem Fragenpool und ist immer sauber geschrieben. Kleinschreibung, ein fehlender Akzent, eine ungewohnte Abkürzung – das kommt von einer Person unter Zeitdruck.

Beobachte, wer gewinnt

Wer schon weit vorne liegt, hat mehrfach erfolgreich getäuscht. Bei dieser Person lohnt es sich, besonders misstrauisch zu sein – und die Option zu meiden, die am plausibelsten wirkt.

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